Zur Einstimmung auf die Wertetage waren die Studierenden dazu eingeladen als Bieterinnen und Bieter an einer Werteversteigerung des Auktionshauses Besonders Schönes Zeug teilzunehmen. Als Vorbereitung darauf fertigten sie einen Bieterplan an und legten sich eine Taktik zurecht, um jene Werte ersteigern zu können, die ihnen persönlich als besonders wichtig für ihr aktuelles Leben erschienen. Zur Auswahl standen dabei unter anderem die Werte Aufmerksamkeit, Toleranz, Erholung, Leidenschaft und viele weitere. Im Verlauf der Versteigerung ergaben sich, nach anfänglichem Zögern, zum Teil harte Bietergefechte, bei denen oft nur das nötige Kleingeld über den endgültigen Zuschlag entschied. Als besonders begehrt stellten sich dabei die Werte Gesundheit, Unabhängigkeit und Humor heraus, für die gleich mehrere Studierende ihr Gebot abgaben.

 

Fantasie

Im Workshop „Fantasie“ wurden die Studierenden in einem abgedunkelten Raum, mit Mediationsmusik auf bunten Tüchern empfangen. Zunächst wurde kurz besprochen, was für die Studierenden Fantasie bedeutet. Im Anschluss daran, durften es sich die Studierenden bequem machen und nach einer progressiven Muskelentspannung ein paar Minuten der Geschichte „Drachenreiter“ von Cornelia Funke lauschen. Danach haben die Studierenden ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und die Fantasiewesen aus der Geschichte mit Knete oder Fingerfarben kreiert.

 

Familie

Im Workshop „Familie“ wurden die Studierenden zunächst im Familienwohnzimmer willkommen geheißen und konnten sich die Familiengalerie ansehen. Inspiriert von den Familienbildern vergangener Zeiten reisen die Studierenden ins Jahr 2202 und kreierten ein Zukunftsbild der Familie. Abschließend gestalteten die Studierenden einen persönlichen Bilderrahmen zum Thema „Bedeutung der Familie“.

 

Glück

Zur Begrüßung des Workshops „Glück“ sind den Studierenden verschiedene Bilder aus der Werbung zum Thema Glück gezeigt worden. Danach durften sie ihre persönlichen „Glücksmomente“ auf einem Kleeblatt festhalten. Im Anschluss daran fand ein Austausch über die verschiedenen Ansichten von Glück statt, wobei sich ein sehr facettenreiches Verständnis zeigte. Für alle Studierenden gehörten vor allem Familie und Freunde zum Glücklichsein dazu. Darauf folgte ein Video mit Stimmen aus der Bevölkerung, welches andere Vorstellungen zum Thema Glück veranschaulichte. Um sich das meist unbewusste Glück im Alltag öfters vor Augen führen zu können, durften die Studierenden ein Glückstagebuch ausfüllen und ein weiteres mit nach Hause nehmen. Eine Geschichte über Glück und ein Glückskeks rundeten den Workshop ab.

 

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