Von: Agnes Bergs

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Im Dezember 2009 erhielten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 11b der BFS für Sozialpflege die Möglichkeit in zwei Weiterbildungsberufe reinzuschnuppern.


Zunächst ging es nach Altenstadt an der Waldnaab ins Ärztehaus „Sonnenhaus“ in die ergotherapeutische Praxis von Armin Treitinger. Hier hatten die Schüler und Schülerinnen die Chance den Arbeits- und Wirkungsbereich eines Ergotherapeuten kennenzulernen.

Im großen Behandlungszimmer, mit vielen anschaulichen Materialien (wie z.B. einer Kletterwand), erzählte Herr Treitinger von seinem persönlichen Lebensweg, seinen Erfahrungen der Ausbildung und des Praktikums sowie den unterschiedlichen Einsatzbereichen des Ergotherapeuten. Ein „Ergo“ arbeitet nicht nur mit Kindern- und Jugendlichen, sondern vermehrt mit älteren Menschen mit den unterschiedlichsten Symptomen. Er erklärte das weitreichende Therapieangebot und griff dabei Beispiele aus seinem Alltag heraus. So stellte Herr Treitinger z.B. eine „Sockenanziehhilfe“ vor, die vor allem Menschen mit Rheuma oder Unbeweglichkeit, aufgrund eines Unfalls etc., verwenden können, um selbstständig ihre Strümpfe anzuziehen. Damit soll das Ziel der Ergotherapie, den Patienten in seiner Selbstständigkeit zu unterstützen, verfolgt werden.

Anschließend blieb für die Schüler und Schülerinnen der S 11b ausreichend Zeit Fragen an Herrn Treitinger zu stellen, was sie auch mit großem Interesse nutzten. Die vielen Nachfragen, lieferten den Beweis dafür, dass dieser Klassenausflug überaus gewinnbringend für unsere Schüler und Schülerinnen war.

Zurück an der Schule angekommen, stand gleich der nächste Termin auf dem Programm. Hier erhielten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 11b der Berufsfachschule für Sozialpflege Informationen zur Ausbildung zum/r Altenpfleger/-in.

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Hierzu wurde Frau Lang von der Berufsfachschule für Altenpflege des Bayerischen Roten Kreuzes in Weiden eingeladen, die nicht nur über die Zugangsvoraussetzungen, die fachtheoretische und fachpraktische Ausbildung berichtete, sondern die Schüler und Schülerinnen auch über die verschiedenen Einsatzbereiche der Altenpflege informierte. Sie ging beispielhaft auf die Voraussetzungen ein, die ein Mensch haben sollte, um diesen Beruf zu ergreifen. Dazu zählen unter anderem seelische Stabilität, Geduld sowie Einfühlungsvermögen und Toleranz. Bei all dem muss die Selbstbestimmung des zu betreuenden und pflegenden Menschen immer im Vordergrund stehen.

Mit großem Interesse verfolgte die Klasse S 11b dem Vortrag von Frau Lang, den diese ausführlich, kompetent und vor allem äußerst authentisch vermittelte.

Die Schüler und Schülerinnen dankten ihr mit einem kräftigen Applaus und bedienten sich gerne der mitgebrachten Flyer.

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