Von: Verena Rodler


Im Rahmen der Seminarveranstaltung besuchten wir Referendare/innen mit  unserer Seminarlehrerin Frau Kusche die Berufsschule in Grafenwöhr. Der Besuch wurde nach dem Vorschlag von Frau Kusche einstimmig begrüßt. 

Unser Interesse wurde vor allem dadurch geweckt, da es sich hier um keine „gewöhnliche“ Berufsschule handelt, sondern diese den Titel „Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung“  trägt.


Bereits bei der Ankunft wurden wir vom Schulleiter Herrn Egerer freundlich begrüßt. Bei Kaffee und Kuchen erläuterte er uns, welche Bedeutung dem Zusatz „sonderpädagogische Förderung“  zukommt.

Entgegen der Meinung Vieler, geht eine sonderpädagogische Förderung nicht mit einer längeren Ausbildungszeit einher.  Diese unterliegt lediglich einer intensiveren Gestaltung. Die Intensivität wird durch kleinere Klassen erzielt. Dadurch können Lerndefizite der Schüler besser erkannt werden und eine individuelle und passgenaue Förderung  wird ermöglicht. Auch die Abschlussprüfung unterscheidet sich in ihrem Schwierigkeitsgrad  in  keinster Weise von denen der üblichen Berufsschulen.

Bei einer anschließenden Führung durch das Haus begeisterten uns die vielen verschiedenen Bereiche der Arbeitswelt (Fahrzeugtechnik, Metalltechnik, Holztechnik, Hauswirtschaft, Verkauf, Elektrotechnik u.a.) die sozusagen alle unter „einem Dach“ realitätsgetreu dargestellt sind, so dass eine praxisnahe Ausbildung erfolgen kann.

Die Herren des Seminars waren vor allem von den KFZ-Werkstätten begeistert während sich die Damen über ein Herz aus Metall erfreuten, welches sie als kleines Präsent aus der Metalltechnik-Werkstätte erhielten.


Der Seminarausflug nach Grafenwöhr war für uns alle sehr aufschlussreich. Hierfür möchten wir uns nochmals herzlich bei Herrn Egerer bedanken.


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