Wertetag


Am 12. Oktober 2010 fuhren wir Referendare mit unserer Seminarleiterin Fr. Elke Kusche nach Essenbach in der Nähe von Landshut. So wie wir, kamen noch über 600 weitere Lehramtsanwärter mit ihren Seminarleitern sowie Lehrer, Studenten und Interessenten aus der Oberpfalz und Niederbayern zum erstmalig stattfindenden Seminar zum Thema „Erfolgreich durch werteorientierte Persönlichkeitsbildung“.

Es gehört zu den zentralen Aufgaben der Schule Werte zu vermitteln und den Schülern entsprechende Handlungs- und Erfahrungsräume einzuräumen, um ihnen ein werteorientiertes Leben zu eröffnen. Wir als Pädagogen leisten hierbei tagtäglich einen entsprechenden Beitrag durch unseren Erziehungsauftrag, als auch durch unsere Vorbildfunktion.

Gerade für uns als Lehramtsanwärter ist es wichtig sich dieser Schlüsselposition bewusst zu werden und eine ausgeprägte Lehrpersönlichkeit auszubilden. Unter diesem Aspekt regte Dr. Werner Brendel, Professor an der Universität Bayreuth, welcher durch die Veranstaltung führte, die Teilnehmer dazu an sich selbst zu reflektieren, sich selbst einzuschätzen und gab hierbei umfassende Hilfestellungen. Zum Beispiel sollten sich die  Anwesenden ihrer eigenen Lebensphilosophie bewusst werden und sich mit ihren Persönlichkeitsstrukturen auseinandersetzen, um hierbei nur 2 Bereiche des fünfstündigen Vortrages zu nennen. Die verschiedenen Themenbereiche wurden durch kleine gymnastische Übungen im wahrsten Sinne „aufgelockert“.

Für uns Anwesende hatte aber auch der Erfahrungsaustausch mit Kollegen einen großen und erfreulichen Nutzen, gerade da an dieser Veranstaltung nicht nur Referendare und Lehrer Beruflicher Schulen, sondern auch der Förderschulen und der Grundschulen vertreten waren, mit welchen man für gewöhnlich weniger in Kontakt kommt.

Die Auseinandersetzung und Verinnerlichung von Werten und Normen betrifft jedoch uns alle. Ob als Eltern, als Schüler im Praktikum oder nur im ganz normalen alltäglichen Zusammenleben, sie regeln und beeinflussen unser gemeinschaftliches Miteinander und ich bin mir sicher, jeder von uns freut sich über eine offen gehaltene Tür, ein „Guten Morgen“ und ein nettes Bitte und Danke verbunden mit einem kleinem Lächeln Lächelnd.

von Marie-Katrin Kalich

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