Am 10.2. machten wir uns gemeinsam mit den Referendaren aus Weiden, Amberg und Regensburg auf den Weg nach Dresden. Unter der Leitung von Jugendoffizier Hans-Christian Landrock besuchten wir zunächst das Militärhistorische Museum. Dort konnten wir im Rahmen der Sonderausstellung „14-Menschen-Krieg“ einen tieferen Einblick in das Leben während des 1. Weltkrieges gewinnen. Die original erhaltenen bzw. rekonstruierten Exponate zeigten überwiegend Gegenstände, mit denen die Soldaten ihren Alltag bestritten. Als Kontrastprogramm zum Stellungskrieg vor hundert Jahren referierte Herr Landrock nach einer kleinen Kaffeepause über die Hintergründe, Ziele und den Verlauf des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Besonders beeindruckend waren seine persönlichen Erfahrungen als Mentor für die Ausbildung der afghanischen Polizei.

Frauenkirche, Semperoper und der Dresdner Zwinger – diese Sehenswürdigkeiten dürfen natürlich bei keinem Dresden-Besuch fehlen. Daher besuchten wir am Abend noch – teils zu Fuß, teils per Bus – die klassischen Highlights der Stadt.

Am zweiten Tag führte uns unser Weg ein weiteres Mal in das Militärhistorische Museum. Heute sollten Möglichkeiten der politischen Bildung im Unterricht im Zentrum stehen. In diesem Zusammenhang erhielten wir einen kurzen Überblick über die Dauerausstellung des Museums. Diese deckt die unterschiedlichsten Themengebiete von „Krieg und Spiel“ über „Militär und Sprache“ bis hin zu „Leiden am Krieg“ ab. Die Museumspädagogin, von der wir durch die Ausstellung geführt wurden, stellte dabei immer wieder Verbindungen zu den verschiedenen Unterrichtsfächern her. Im Anschluss war es auch schon wieder Zeit für die Heimreise. Ein kurzer, aber dennoch sehr beeindruckender Besuch in der sächsischen Landeshauptstadt, der auf jeden Fall vielfältigen Diskussionsstoff liefert.


Christina Roppelt

Additional information