Studierende der Fachakademie Neustadt und Schülerinnen der Fachschule für Grundschulkindbetreuung folgten der Einladung der VHS Weiden. Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus konnte die VHS Edwin Warkentin vom Kulturreferat für Russlanddeutsche aus Detmold gewinnen. Verständnis für Migration und Integration, Erkennen der Vielfalt von Migration und eigene Wahrnehmungen von „typisch“ und „individuell“ zu reflektieren, waren Ziele der zweistündigen Veranstaltung.
Warkentin verwies auf seine eigene Biografie, bevor er den Zuhörinnen und Zuhörern des BSZ Neustadt wertvollen Input zur Geschichte der Spätaussiedler gab. Das Buch „Mein Name ist Eugen“ von Eugen Litwinow rückte in einem zweiten Teil der Veranstaltung in den Vordergrund. In Gruppen aufgeteilt konnten die Studierenden und Schülerinnen verschiedene Protagonisten , die in Russland Evgenij hießen und heute Eugen heißen, kennenlernen. Schon der oft unfreiwillige Namenswechsel wurde aufgegriffen, aber auch das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen wurde thematisiert. Erfahrungen von Diskriminierung und die immer noch vorhandenen Vorurteile gegen Menschen aus Osteuropa in der medialen Debatte konnten in den Gruppen diskutiert und im Plenum anschließend vorgestellt werden.
Dank ging an Tanja Fichtner, die für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher und Fachkräften der Grundschulkindbetreuung den Besuch dieser Veranstaltung ermöglichte.
E. Kusche, StDin